KULTURBUNKER Bonn: Ein historischer Ort wird zum offenen Raum für Kunst & Kultur

Erbaut als Schutzraum in Bonn-Poppelsdorf, nach dem 2. Weltkrieg zum Studentenwohnheim umfunktioniert und heute als lebendiger Kulturraum wiedereröffnet - kostenlos zugänglich für alle.

Mit Ausstellungen und weiteren Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst wollen wir im KULTURBUNKER Bonn einen Dialog ermöglichen zwischen Historie und Kunst. An diesem geschichtsträchtigen Ort treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Der Ort lädt zur Erinnerungskultur ebenso ein wie zur Diskussion über derzeitige Themen und Formen der aktuellen Kunstszene bis hin zu Ausblicken auf zukünftige Weiterentwicklung von Gesellschaft und Kultur.

Wir freuen uns auf unsere neue Ausstellung ab dem 26. September 2026:

ORTE.zwischen Beheimatung und sozialer Isolation

Wie fühlt sich Einsamkeit an? Ist man glücklich allein oder einsam unter Menschen? Welches Bild entsteht vor dem inneren Auge, wenn man an „Heimat" oder „zu Hause" denkt? 

Ist dies ein architektonischer Ort, ein Stück Landschaft oder vielmehr ein innerer Ort, ein zwischenmenschliches oder körperliches Gefühl?

Mit diesen selbstgewählten Fragen haben sich die Studierenden des Studiengangs Malerei/Grafik an der Hochschule der Bildenden Künste, HBK, Essen für die Ausstellung im KULTURBUNKER im Rahmen einer Lehrveranstaltung auseinandergesetzt. Der Hochbunker selbst wurde dabei zum Ausgangsunkt.

Ab 26.09.2026 ist der KULTURBUNKER  jeden Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr und Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (Feiertage können abweichen). Die Führungen finden jeweils zur vollen Stunde statt.

Seien Sie zudem gespannt auf eine Ergänzung unserer Dauerausstellung: Erleben Sie einen "spannenden Dialog zwischen fotografischem Erbe und zeitgenössischer KI-Technologie“.

Projektinitiator:

Als Kunstliebhaber und -sammler hat Dr. Hans Riegel in der Satzung seiner gemeinnützigen Stiftung die Erhaltung und Pflege von Kultur- und Kunstwerten und -werken sowie deren Erschließung für die Öffentlichkeit langfristig festgeschrieben. Ihm war wichtig, dass Kunst und Kultur nicht nur einem kleinen Kreis vorbehalten sind, sondern möglichst vielen Menschen vermittelt werden.

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung will Menschen für Kunst, insbesondere Bildende Kunst begeistern. Im Rahmen der Projektreihe WALLS OF VISION werden historische Kunstwerke von renommierten Urban Art-Künstler*innen in die Gegenwart bzw. Zukunft transferiert und als Fassadenkunstwerke im öffentlichen Raum frei zugänglich gemacht. Ziele der Projekte sind nicht nur Anschauung, sondern auch Reflektion und Diskurs zu zeitlosen Themen wie Verbundenheit zur Natur und zu menschlichem Miteinander. Die ausgewählten Urban Art-Künstler*innen be- und verarbeiten Themen und Motive alter Meister in zeitgenössischer Interpretation aus ihrer Sichtweise.