Kunst im Bunker

Die neue Ausstellung „Open Perspective -Vielfalt künstlerischer Lebensansichten“ startet am 1. Februar 2026, um 12.00 Uhr. 


Mit der Eröffnung des KULTURBUNKERS im Mai 2025 sind Besucherinnen und Besucher nicht nur zu einer Auseinandersetzung mit der außergewöhnlichen Geschichte dieses Bauwerks eingeladen, sondern auch zu einer Begegnung mit Kunst: Die Räumlichkeiten des Bunkers werden dabei auch als Ausstellungsort für die Kunstwerke von Studierenden genutzt.

Ab dem 01. Februar ist der KULTURBUNKER wieder jeden Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr und  Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Führungen finden jeweils zur vollen Stunde statt.

Die neue Ausstellung zeigt Arbeiten junger Künstler*innen, die sich sehr individuell mit unterschiedlichen Perspektiven auf unsere Gegenwart auseinandersetzen. Unterstützt durch den Studierenden-Kunstmarkt (SKM) öffnet die Dr. Hans Riegel-Stiftung einen Raum, in dem aufstrebende Kunststudierende ihre individuellen Themen, Beobachtungen und Sichtweisen sichtbar machen können. 

Die präsentierten Werke greifen Fragestellungen auf wie:

  • Wie definieren wir uns selbst in einer komplexen Welt?
  • Welche Bilder entstehen, wenn wir Menschen, Tiere oder gesellschaftliche Situationen vergleichen oder gegenüberstellen?
  • Und wie entwickeln sich aus persönlichen Erfahrungen neue Lebensräume und Lebensentwürfe?

Diese Leitgedanken bilden den inhaltlichen Hintergrund der Ausstellung. Die Arbeiten zeigen figurative wie abstrakte Ansätze, unmittelbare Beobachtungen ebenso wie übertragene oder konstruierte Bildwelten. Einige Werke kommentieren vertraute Situationen, andere verschieben Bedeutungen oder lassen neue Zusammenhänge entstehen.

Freuen Sie sich mit uns auf ausgewählte Kunstwerke von: Frederick Reifsteck, Anna Hopfensberger, Jana Mertens, Paul Schäfer, Andrea Kassens, Vanessa Marscholek, Jannis Kustak, Elza Slo, Anton KOval, Moritz Maas und Anna Leisner.

Auch die neue Ausstellung folgt dem Anliegen der Dr. Hans Riegel-Stiftung, jungen Künstlerinnen und Künstlern Räume zu schaffen, in denen sie ihre Ideen, Themen und Ausdrucksformen entwickeln und in öffentlichen Kontexten zeigen können. Sie ermöglicht so, eine Ausstellung, bei der es nicht bloß um die Präsentation von Kunstwerken geht, sondern vielmehr darum, Kunststudierenden einen Freiraum für die Entfaltung ihrer eigenen Themen und Sichtweisen zu bieten. Die Zusammenarbeit schafft einen Vermittlungsraum, in dem die Sichtbarkeit der Künstlerinnen und Künstler gestärkt wird.

Gerade die Baulichkeit des Bunkers ist für diese Präsentation besonders geeignet, war doch der Bunker bereits in der Vergangenheit in studentischer Nutzung und stellte als provisorische Studentenunterkunft in der Nachkriegszeit einen wichtigen Wohn- und Lebensort für Studierende dar. Heute wird das ehemalige Studentenwohnheim in einen Kunst- und Ausstellungsort für Studierende verwandelt. Betrachtet man die Zeichnungen zur Anatomie an den Innenwänden des Bunkers, erscheint die derzeitige Nutzung ganz besonders angebracht. Der Bunker wird damit zu einem Ort der gemeinsamen Begegnung und des diskursiven Austauschs über Kunst, Kultur und Geschichte.